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Gestaltende Steuerberatung

Rechtssicher gestalten und die Steuerlast spürbar senken

Noch immer sind die durch die BFH-Entscheidung vom 22.8.13 (V R 37/10) ausgelösten Besteuerungsfolgen in „Bauträger-Altfällen“ in vielen Punkten unklar. Nachdem der BFH allerdings jüngst klargestellt hat, dass Steuernachforderungen des Fiskus beim Bauleistenden und die damit verbundene Ausschaltung des Vertrauensschutzes nur unter bestimmten Voraussetzungen verfassungskonform seien (BFH 23.2.17, V R 16/16; V R 24/16), hat die Finanzverwaltung reagiert und ihre Verwaltungsanweisung überarbeitet (BMF 26.7.17, III C 3 - S 7279/11/10002-09).
Posted: 18-10-2017
Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sind bekanntlich mit maximal 1.250 EUR als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehbar, wenn dem Steuerpflichtigen für seine Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Doch was gilt, wenn der Steuerpflichtige zeitgleich zwei Arbeitszimmer genutzt hat? Wie ist zu verfahren, wenn mehrere Einkunftsarten betroffen sind? Und gilt der doppelte Höchstbetrag, wenn Ehegatten das Arbeitszimmer gemeinsam nutzen? All diese Fragen hat der BFH jetzt beantwortet!
Posted: 17-10-2017
Aufwendungen zur Beseitigung eines Substanzschadens, der nach Anschaffung einer vermieteten Immobilie durch das schuldhafte Handeln des Mieters verursacht worden ist, können als Werbungskosten sofort abziehbar sein. In diesen Fällen handelt es sich nicht um „anschaffungsnahe Herstellungskosten“ (BFH 9.5.17, IX R 6/16).
Posted: 06-10-2017
Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, führt dies entgegen einer langjährigen Rechtsprechung nach Aufhebung des Eigenkapitalersatzrechts durch das MoMiG nicht mehr zu nachträglichen Anschaffungskosten auf seine Beteiligung (BFH 11.7.17, IX R 36/15).
Posted: 06-10-2017
Der EuGH hatte sich im Jahr 2015 zu spannenden Grundsatzfragen zur umsatzsteuerlichen Organschaft geäußert, die ihm der XI. Senat des BFH vorgelegt hatte (EuGH 16.7.15, C-108/14 u. C-109/14). Der BFH hat danach ein wahres Feuerwerk an Folgeentscheidungen abgebrannt. Die umfangreichen Aussagen des V. Senats und später auch des XI. Senats dürften dafür gesorgt haben, dass viele Praktiker „den Überblick verloren“ haben. Erfreulicherweise hat das BMF auf die neuen Tendenzen in der Rechtsprechung reagiert und wieder für mehr Rechtssicherheit gesorgt (BMF 26.5.17, III C 2 - S 7105/15/10002).
Posted: 29-09-2017
Wir hatten erst kürzlich dargestellt, dass die Finanzämter in jüngster Zeit verstärkt die sogenannten Leasingmodelle aufgreifen (GStB 17, 226 ff.). Es wird versucht, das Gestaltungsmodell Leasingsonderzahlung dadurch zu „torpedieren“, dass die im Erstjahr geleistete hohe Sonderzahlung auch bei Einnahmen-Überschuss-Rechnern auf die gesamte Leasingdauer verteilt wird. Nachfolgend soll ein weiteres Modell dargestellt werden, das verstärkt in den Fokus bei Betriebsprüfungen rückt. Es geht um Gestaltungen mittels der sogenannten Kostendeckelung.
Posted: 28-09-2017

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