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Gestaltende Steuerberatung

Rechtssicher gestalten und die Steuerlast spürbar senken

Das FG Münster hat jüngst entschieden, dass Aufwendungen für eine gemeinsame Jubiläumsveranstaltung eines Vereins und einer GmbH am Wochenende „mangels Geschenkecharakter“ größtenteils als Betriebsausgaben anzuerkennen waren (FG Münster 9.11.17, 13 K 3518/15 K).
Posted: 16-01-2018
Unternehmensnachfolgen innerhalb der Familie, bei denen das Kapitalkonto des zu übergebenden Betriebs negativ ist, bereiten in der Gestaltungspraxis oft Probleme. Ganz unabhängig davon, dass sich die Frage aufdrängt, warum Sohn oder Tochter überhaupt ein gesteigertes Interesse daran haben, einen defizitären Betrieb zu übernehmen, kann die Betriebsübergabe ungewollte steuerliche Folgen auslösen, die es zu vermeiden gilt.
Posted: 15-01-2018
Mandanten, die Immobilien erwerben oder errichten, haben regelmäßig ein Interesse daran, die auf die Anschaffungs- oder Herstellungskosten gezahlten Vorsteuern zumindest teilweise abziehen zu können. Bei der Vermietung an Mieter mit umsatzsteuerfreien Umsätzen besteht insoweit jedoch eine Einschränkung, da § 9 Abs. 2 UStG die Option weitestgehend einschränkt. Ein Urteil des BFH zeigt indes, dass zumindest in bestimmten Fallkonstellationen eine Teiloption ausgesprochen werden kann, um einen Teil der Vorsteuern „zu retten“ (BFH 24.4.14, V R 27/13, Abruf-Nr. 142201).
Posted: 15-01-2018
Die Kindergeldgewährung aufgrund einer Berufsausbildung endet nicht bereits mit der Bekanntgabe des Ergebnisses einer Abschlussprüfung, sondern erst mit dem späteren Ablauf der gesetzlich festgelegten Ausbildungszeit (BFH 14.9.17, III R 19/16).
Posted: 15-01-2018
Im Jahr 2013 hatte der BFH seinerzeit die Einbeziehung der Bauträger in die Regelung des § 13b Abs. 2 Nr. 4 UStG verworfen und damit der Finanzverwaltung eine deutliche Abfuhr erteilt. Daraufhin hatte der Gesetzgeber bekanntlich zur Abwendung milliardenschwerer Steuerausfälle mit § 27 Abs. 19 UStG eine „Reparaturregelung“ verabschiedet. Die lang erwartete Stellungnahme der Finanzverwaltung hierzu vom 26.7.17 hatte dann in einigen Punkten für Rechtssicherheit gesorgt (vgl. GStB 17, 413). Knapp drei Monate später hat das FG München (10.10.17, 14 K 344/16) der Verwaltungsauffassung jedoch in einem zentralen Punkt „zur Freude der Bauträger“ dezidiert widersprochen.
Posted: 08-01-2018
Das Köln hält den Rechnungszinsfuß von 6 % zur Ermittlung von Pensionsrückstellungen in § 6a EStG im Jahr 2015 für verfassungswidrig. Es hat deshalb beschlossen, das Klageverfahren 10 K 977/17 auszusetzen und eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Verfassungsmäßigkeit des Rechnungszinsfußes einzuholen (FG Köln 12.10.17, 10 K 977/17).
Posted: 04-01-2018

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